Ägypten als Republik• Republik Ägypten seit Juli 1952 Ägyptische Armeen beteiligten sich 1948 am arabischen Überfall auf den eben ausgerufenen Staat Israel. Genauso wie die anderen arabischen Armeen auch, wurden sie jedoch zurückgeschlagen. Die Bewegung der „Freien Offiziere“ stürzte am 23. Juli 1952, welcher ein Nationalfeiertag des Landes ist, den 1936 inthronisierten König Faruk. Der General Ali Muhammad Nagib bestimmte zunächst die Geschichte der jungen Republik Ägypten. Anschließen bestimmte auch der führende Kopf der Revolution, Oberst Gamal Abdel Nasser (1954-1970), die Republik. Nassers sozialistisches Regime unterhielt enge Beziehungen zur Sowjetunion. 1956 führte die Verstaatlichung der Sueskanal-Gesellschaft zum militärischen Eingreifen Israels, Großbritanniens und Frankreichs. Durch Intervention der UN wurde die Sueskrise beigelegt. Ägypten schloss sich 1958 mit Syrien und Nordjemen zur Vereinigten Arabischen Republik (VAR) zusammen. Diese bestand faktisch nur bis 1961. Im Juni 1967 erlitt das Land im Sechstagekrieg mit Israel, in dem israelische Truppen bis zum Sueskanal vordrangen, eine schwere militärische Niederlage. Vizepräsident Anwar as-Sadat wurde nach Nassers Tod 1970 Staatspräsident. Sadat versuchte durch den teilweise erfolgreichen Yom-Kippur-Krief 1973, die Niederlage von 1067 wettzumachen. |